Das ist Amelie. Sie wurde vor dem Schlachter gerettet und genießt in einer Außenstelle ihr Leben.

Auch viele Hasen und Hühner haben hier ein endgültiges Zuhause gefunden!

Das sind Daisy und Manolo. Daisy war eine unüberlegte "Anschaffung" und konnte in der Wohnung nicht "gebraucht" werden. Deshalb wurde sie vom Gnadenhof aufgenommen.
Beide suchen noch dringend Paten!

Romeo & Julia“ (geb. Mai 2010)

2 Rehkitze mit traurigem Schicksal

 

 

Die Zwillinge hatten eines Tages richtig Pech. Gewiss war es ein Mensch, der ihnen zu nahe kam. Wie alle Rehkitze verhielten sie sich gewiss ruhig und gaben sich nicht zu erkennen. Doch auch das konnte all das nicht mehr rückgängig machen. Wie alle Wildtiere reagierte auch die Mama dieser beiden Kitze ganz typisch. Skeptisch und argwöhnisch wurden die Kleinen ein letztes mal beschnuppert und dann für immer von der Mama zurück gelassen. 2 Tage lang harrten die Kitze in ihrem Versteck aus, froren und hatten schrecklichen Hunger. Sie wären dem erbarmungs-

losen Hungertod geweiht gewesen, hätte nicht der Jäger genau diese Baby´s tagelang beobachtet. Er nahm sie mit um ihnen einen schnellen Tod zu gewähren.

Die Aufzucht dieser Wildtiere durch Menschenhand gelingt nicht immer und ist äußerst Zeit- und Energieintensiv.

Doch die Rehe hatten Glück, denn der Jäger unternahm einen letzten Versuch, die Kitze doch noch zu retten. Er brachte sie zu unserem Gnadenhof.

Frau Putz ist seit den letzten Jahren bei vielen schon als „Amme für Rehkitze“ bekannt, denn schon so manche konnte sie erfolgreich großziehen. (z. B. Lea und Rick die bei uns leben). Frau Putz wollte natürlich auch den beiden Findelkindern eine Chance geben und nahm sie auf.

Schnell wurde aus einer Pferdebox ein "Kinderzimmer" umgebaut und spät abends am Pfingstmontag noch Ziegenmilch organisiert.

„Die ersten Tage sind immer kritisch. Man weiß nie genau wie geschwächt die Tiere schon sind. Die Umstellung von der Muttermilch auf die Ziegenmilch wird nicht von jedem Kitz gleich gut vertragen!“weiß Frau Putz. Doch Romeo und Julia kämpften. Seit gut einer Woche sind sie bereits auf dem Hof, sie haben sich an den Trubel durch Menschen und Hunde gewöhnt, lassen aber nur ihre Ziehmama an sich heran. „Oft bin ich müder als die beiden Kitze. Denn während diese schlafen habe ich noch andere Arbeiten zu erledigen.“ berichtet Frau Putz „Und alle 4 Stunden Fütterung heißt auch, nachts einige Male auf zu stehen. Doch wenn man die Beiden dann putzmunter herumstaksen sieht, wird man für den ganzen Aufwand entschädigt.“

 

Romeo und Julia suchen jetzt Menschen, die sich zusätzlich um sie kümmern. Die Ziegenmilch ist noch einige Wochen lang ihr wichtigstes Futter und das sollte nicht ausgehen. So hoffen sie, dass sie unterstützt werde. Sie freuen sich über Paten genauso wie über neue Mitglieder!

Dumm & Dümmer
Dumm & Dümmer